Lohnt sich ein Co-Host, wenn ich es auch selbst kann?
Der Laptop steht auf dem Küchentisch. Drei Dinge sind noch offen:
- Preis fürs lange Wochenende im Mai anpassen
- Rechnung für den Firmengast mit neuer Adresse
- Airbnb-Nachricht: Darf der Hund mit?
Irgendwo dazwischen kommt der Gedanke an einen Co-Host. Und gleich die Antwort: „Dafür gebe ich doch keine 20 Prozent ab. Das mache ich schnell selbst.“
Aus schnell werden dann zwei Stunden.

„Das kann ich selbst.“
Oft stimmt das. Viele Eigentümer kennen die Portale, beantworten ihre Gästenachrichten und kümmern sich um ihre Preise. Den Einwand hören wir oft und er ist berechtigt. Die eigentliche Frage ist eine andere:
Willst du deine Zeit weiter dafür einsetzen?
Ein Co-Host ist nicht automatisch die bessere oder wirtschaftlichere Lösung. Er kann dir zwei Dinge bringen, die man getrennt anschauen sollte:
Freie Zeit
Aufgaben, die du nicht mehr selbst machst.
Bessere Zahlen
Unter Umständen, durch genauere Preise und Abläufe.
Was ist dir eine Stunde wert?
Wie viel Zeit deine Wohnung braucht, kann dir niemand pauschal sagen. Schreib einfach vier Wochen lang mit:
Jede Aufgabe für sich ist klein. Am Ende des Monats steht eine Zahl, die viele überrascht.
Der Handwerker
60 bis 85 €netto pro Stunde sind je nach Gewerk keine Seltenheit. Darin stecken auch seine Betriebskosten.
Du
? €Nur weil du dir keine Rechnung schreibst, ist deine Arbeitszeit nicht wertlos.
Wichtig ist dabei: Die Vergütung eines Co-Hosts ist ein tatsächlicher Kostenpunkt, sie geht von deinem Konto ab. Deine Zeit hat einen rechnerischen Wert, den du selbst festlegst. Er ist eine Entscheidungshilfe, kein Geld auf dem Konto.
Wir kennen diese Abende selbst. Auch bei unseren eigenen Unterkünften gibt es immer etwas zu tun: eine Gästefrage hier, eine Preisänderung dort, eine Umbuchung, die noch geklärt werden will. Jede Aufgabe dauert nur ein paar Minuten, zusammen wird daraus schnell ein Abend. Deshalb beschäftigen wir uns so intensiv mit Abläufen, Automatisierung und der Frage, was wirklich ein Mensch machen muss.
Ein einfaches Rechenbeispiel
Am Beispiel TEAMWORK &oh: Diese Aufgaben wandern zu uns, diese bleiben bei dir.
Gibst du ab
- Preise steuern
- Nachrichten an Gäste
- Check-in und Meldeschein
- Rechnungen an Gäste
- Bewertungen und Sonderfälle
- Technik, Inserate, Kalender
Bleibt bei dir
- Reinigung mit deinem Team
- Einkäufe
- deine Buchhaltung
- Entscheidungen über Ausgaben
Angenommene Zahlen, gleicher Umsatz, 2.000 Euro Nettoumsatz im Monat:
Selbst verwaltet
20 Std.eigene Arbeit im Monat
0 € Vergütung
Mit Co-Host, 20 %
4 Std.eigene Arbeit im Monat
400 € netto Vergütung
Was dir die Stunde wert ist, entscheidest nur du. Vielleicht nutzt du sie für deinen Beruf, für deine Familie, ein anderes Projekt oder hast einfach frei. Auch dann kann sich die Entlastung lohnen, ohne dass daraus mehr Umsatz entsteht.
Nicht enthalten: Umsatzsteuer auf die Vergütung, einmalige Einrichtung und deine übrigen Betriebskosten. Eine bestimmte Zeitersparnis ist nicht garantiert.
Wie viel kostet dich deine Entlastung?
Rechne mit deinen eigenen Zahlen nach, wie viel Zeit du gewinnen könntest und was dich das kostet.
Deine Angaben bleiben auf deinem Gerät und werden nicht an uns geschickt.
1. Was willst du abgeben?
| 15 % | 20 % | 25 % | |
|---|---|---|---|
| Channel Management | |||
| Dynamisches Pricing | |||
| Kalender und Buchungsregeln | |||
| Inseratspflege | |||
| Automatische Standardnachrichten | |||
| Automatisierte Rechnungsprozesse | |||
| Digitales Meldewesen | |||
| Technische Systembetreuung | |||
| Individuelle Gästekommunikation | du | ||
| Bearbeitung von Gästebeschwerden | du | ||
| Check-in der Gäste begleiten | du | ||
| Bewertungen und Sonderfälle | du | ||
| Reinigungstermine abstimmen | du | ||
| Reinigung und Wäsche verantworten | du | du | |
| Mängel und Handwerker koordinieren | du | du | * |
übernehmen wir, „du“ bleibt bei dir. * im vorher vereinbarten Umfang. Die Mindestgebühr gilt je Einheit und Monat. Bei allen Modellen bleiben Entscheidungen über Ausgaben, deine Versicherung und deine eigene Buchhaltung bei dir.
2. Dein Umsatz
3. Deine Zeit
4. Weitere Kosten
Channel Manager und Pricing-Software sind bei uns inklusive.
- Nettoumsatz (Berechnungsgrundlage)
- Vergütung Co-Host im Monat
- Channel Manager und Pricing-Software
- inklusive
- Einrichtung, einmalig
- Kosten im Monat
Einmalige Kosten (Einrichtung) und laufende Kosten (Vergütung) sind getrennt ausgewiesen. Channel Manager und Pricing-Software sind in der Vergütung inklusive. Bei einer Übernahme mit Systemwechsel und bei einer neuen Unterkunft ist die Einrichtung ein Ab-Preis, der genaue Betrag steht nach der Besichtigung fest.
Nicht enthalten: deine übrigen Betriebskosten wie Reinigung, Wäsche und Verbrauchsmaterial sowie mögliche Veränderungen beim Umsatz.
Das ist eine Beispielrechnung mit deinen Annahmen. Wie viel Zeit du tatsächlich gewinnst, hängt vom vereinbarten Umfang und deiner Unterkunft ab.
Was ein Co-Host darüber hinaus bewirken kann
Neben der Zeit kann ein Co-Host auch deine Zahlen verbessern. Ob da etwas zu holen ist, zeigen ein paar ehrliche Fragen:
- Kennst du deinen Mindestpreis, ab dem eine Nacht überhaupt etwas einbringt?
- Weißt du, was du bei Messen, Ferien und Veranstaltungen verlangen kannst?
- Kennst du die Rabatte bei Booking und was sie zusammen bewirken?
- Hast du eine Strategie für Direktbuchungen?
- Hast du deine Bewertungen schon einmal ausgewertet?
- Weißt du, welche Buchungen dir am meisten einbringen?
- Weißt du, was am Monatsende wirklich übrig bleibt?
Genau daran arbeiten wir bei unseren eigenen Häusern: Preise nach Nachfrage, eine gesteuerte Auslastung, Inserate, eigene Buchungswege und ein genauer Blick auf die Wirtschaftlichkeit. Dafür haben wir unter anderem einen eigenen Mindestpreis-Rechner und ein Controlling für Ferienunterkünfte entwickelt, mit denen wir unsere Betriebe wirtschaftlich steuern.
Wie wir das in unseren Häusern machen, erzählen wir in Ihr seid doch noch grün!
Ein bestimmtes Umsatzplus versprechen wir nicht. Was möglich ist, hängt von Ausgangslage, Markt und vereinbartem Umfang ab. Auch eine gut betreute Unterkunft hat schwache Monate.
Wann es sich nicht lohnt

Manche Eigentümer organisieren ihre Vermietung gern selbst und sind gut darin. Wenn du genug Zeit hast und deine Abläufe funktionieren, brauchst du vermutlich keinen Co-Host.
Bringt deine Wohnung bisher eher wenig Umsatz, ist ein Co-Host vielleicht noch nicht der erste Schritt. Dann schauen wir uns mit einer Marktrecherche gemeinsam an, wo deine Unterkunft steht und ob wir Möglichkeiten sehen, deinen Umsatz zu verbessern.
Oder eben gar nichts von uns. Auch das sagen wir dir offen.
Was es bei uns kostet
mind. 150 € netto je Einheit und Monat
Technik, Plattformen und Preise im Hintergrund. Die persönliche Gästekommunikation bleibt bei dir.
mind. 200 € netto je Einheit und Monat
Zusätzlich die persönliche Gästekommunikation, Check-in und Buchungsänderungen.
mind. 300 € netto je Einheit und Monat
Zusätzlich vereinbarte Aufgaben rund um Reinigung, Wäsche und Objekt.
Berechnet wird die Vergütung vom Nettoumsatz deiner Unterkunft, also ohne Umsatzsteuer, Plattformgebühren und eine gesondert berechnete Reinigungsgebühr. Die Mindestgebühr kommt nicht obendrauf, sie greift nur in Monaten, in denen die Prozente darunter liegen.
Einmalig kommt je Einheit die Einrichtung dazu, je nach Ausgangslage:
Wie hoch die Einrichtung ausfällt, hängt vom vorhandenen Stand deiner Unterkunft und dem tatsächlichen Aufwand ab. Den genauen Preis besprechen wir nach einer Bestandsaufnahme. Bei einem Jahr Laufzeit sind es 15 Prozent weniger, bei zwei Jahren 25 Prozent. Channel Manager und Pricing-Software sind in allen drei Modellen inklusive. Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer. Welche Aufgaben genau bei wem liegen, steht unten in den häufigen Fragen.
Gastgeber bleiben. Arbeit abgeben.
Bring deine Zahlen mit
Im kostenlosen Kennenlerngespräch rechnen wir es für deine Wohnung gemeinsam durch.
Kennenlerngespräch vereinbarenHäufige Fragen
Lohnt sich ein Co-Host für eine einzelne Ferienwohnung?
Das hängt davon ab, wie viel Arbeit du abgeben kannst, welche Kosten dadurch entstehen und was dir die gewonnene Zeit wert ist. Unser Rechner zeigt dir, was dich eine Stunde Entlastung kostet. Ob sich das für dich persönlich lohnt, entscheidest du selbst. Ein finanzieller Mehrwert kann zusätzlich entstehen, etwa durch bessere Preisgestaltung oder effizientere Abläufe, ist aber nicht garantiert.
Was kostet ein Co-Host bei &oh?
15, 20 oder 25 Prozent vom Nettoumsatz deiner Unterkunft, also ohne Umsatzsteuer, Plattformgebühren und eine gesondert berechnete Reinigungsgebühr. Mindestens 150, 200 oder 300 Euro netto je Einheit und Monat, die Mindestgebühr greift nur, wenn die Prozente darunter liegen. Channel Manager und Pricing-Software sind inklusive. Dazu einmalig die Einrichtung je Einheit: 490 Euro netto, wenn deine Unterkunft schon mit Inseraten läuft, ab 690 Euro bei einer Übernahme mit Systemwechsel und ab 1.100 Euro bei einer neuen Unterkunft.
Welche Aufgaben übernimmt &oh bei den einzelnen Co-Hosting-Modellen?
| TEAMWORK | |||
|---|---|---|---|
| DIGITAL | &oh | KOPFFREI | |
| Channel Management | |||
| Dynamisches Pricing | |||
| Kalender und Buchungsregeln | |||
| Inseratspflege | |||
| Automatische Standardnachrichten | |||
| Automatisierte Rechnungsprozesse | |||
| Digitales Meldewesen | |||
| Technische Systembetreuung | |||
| Individuelle Gästekommunikation | du | ||
| Bearbeitung von Gästebeschwerden | du | ||
| Check-in der Gäste begleiten | du | ||
| Bewertungen und Sonderfälle | du | ||
| Reinigungstermine abstimmen | du | ||
| Reinigung und Wäsche verantworten | du | du | |
| Mängel und Handwerker koordinieren | du | du | im vereinbarten Umfang |
übernehmen wir, „du“ bleibt bei dir. Die Reinigung selbst ist in keinem Modell im Preis, sie wird immer gesondert bezahlt. Bei allen Modellen bleiben Entscheidungen über Ausgaben, deine Versicherung und deine eigene Buchhaltung bei dir. KOPFFREI ist keine Komplettverwaltung.
Von Sarah | &oh · Veröffentlicht am 14.10.2026

