Airbnb Inserat optimieren:
Schau dein Listing einmal mit fremden Augen an
Kennst du das? Deine Gäste fragen ständig das Gleiche. Wo kann ich parken? Wie funktioniert der Check-in? Gibt es eine Kaffeemaschine? Wann müssen wir auschecken? Und du denkst dir: Das steht doch alles da.
Ja. Vielleicht. Aber offensichtlich nicht so, dass dein Gast es wahrnimmt.
Ein gutes Airbnb Inserat muss nicht möglichst viel erzählen. Dein Gast muss schnell verstehen, was ihn erwartet, was deine Unterkunft besonders macht und ob sie zu ihm passt.
Jetzt mach mal dein Inserat auf. Hast du es geöffnet? Ok. Dann schauen wir mal drüber.
1. Schau dir als Erstes den Anfang an
Steht da:
„Herzlich willkommen in unserer gemütlichen Ferienwohnung …“
Stopp! Gerade hast du den wertvollsten Platz deiner Beschreibung verschenkt.
Menschen lesen nicht mehr alles. Sie scannen. Dein Gast will in wenigen Sekunden wissen: Was bekomme ich? Was ist besonders? Passt das zu mir?
Deshalb gehören für mich ganz nach oben Bullet Points mit den wichtigsten Argumenten deiner Unterkunft.
Zum Beispiel:
- Altstadt in 3 Minuten zu Fuß
- 2 Schlafzimmer für bis zu 4 Personen
- Kostenloser Parkplatz direkt am Haus
- Flexibler Self Check-in
- Schnelles WLAN und Arbeitsplatz
Danach kommt ein kurzer, aussagekräftiger Text. Keine Lebensgeschichte, sondern ein paar Sätze, die Lust auf die Unterkunft machen und die wichtigsten Punkte zusammenbringen.
Mitten in Nürnberg und trotzdem ruhig schlafen. Unser Apartment bietet Platz für bis zu vier Personen, zwei separate Schlafzimmer und einen eigenen Parkplatz. Einchecken könnt ihr flexibel selbst und die Altstadt erreicht ihr bequem zu Fuß.
- Oben Bullet Points.
- Danach ein kurzer Text.
- Erst dann kommen die Details.
2. Jetzt öffne deine Gästenachrichten
Nicht überlegen. Aufmachen.
Welche Fragen kommen immer wieder?
Wo kann ich parken?
Wie komme ich rein?
Wann ist Check-in?
Wo finde ich etwas?
Wenn fünf Gäste hintereinander dieselbe Frage stellen, obwohl die Antwort irgendwo steht, hast du ein Informationsproblem.
Ob die Gäste zu wenig lesen oder die Information schlecht platziert ist, spielt dabei keine Rolle. Die Frage landet trotzdem bei dir.
Also prüf mal: Wo bekommt der Gast die Antwort? Ist sie eindeutig? Und bekommt er sie genau dann, wenn er sie braucht?
3. Jetzt schau dir deine ersten fünf Fotos an
Nicht alle 40. Nur die ersten fünf.
Versteht dein Gast danach, was deine Unterkunft besonders macht? Oder sieht er dreimal dasselbe Wohnzimmer und die schönen Tulpen im Vorgarten?
Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wer hat deine Fotos gemacht?
Du fotografierst gerne? Prima. Dein Smartphone macht tolle Bilder? Auch prima. Aber macht dich das zum Immobilienfotografen? Hm.
Sieht deine Unterkunft in echt besser aus als auf deinen Fotos, brauchst du bessere Fotos.
Schau selbst.
Selbst fotografiert
Professionell fotografiert
Über den HostCircle kennen wir Becci und Calli von Hosting Homies aus Würzburg. Die beiden fotografieren Ferienunterkünfte und sind selbst Gastgeber und Co-Hosts. Sie wissen also nicht nur, wie ein schönes Foto aussieht, sondern auch, was es im Inserat leisten muss.
4. Und was zeigen deine Fotos?
Jetzt schau nicht auf die Qualität. Schau auf deine Einrichtung.
- Passt sie zusammen?
- Erkennt man einen roten Faden?
- Sieht man, für wen deine Unterkunft gedacht ist?
Oder stehen dort einfach Möbel, die halt noch da waren und ja auch noch gut sind?
Omas Sofa aus den 90ern bleibt auch mit Weitwinkel Omas Sofa aus den 90ern.
Deine Ferienwohnung muss kein Designhotel sein. Aber sie sollte bewusst eingerichtet sein und zu deinen Gästen passen.
5. Jetzt öffne deine letzten 20 Bewertungen
Nicht nur Sterne zählen. Lies sie.
Was wiederholt sich?
- „Alles wie beschrieben.“
- „Sieht aus wie auf den Fotos.“
- „Sehr sauber.“
Gut. Aber was begeistert deine Gäste wirklich?
Die Betten? Die Lage? Die Ruhe? Der unkomplizierte Check-in? Etwas, das du selbst für selbstverständlich hältst?
Schau dir danach deine letzten zehn Buchungen an. Wer war wirklich da? Paare? Familien? Geschäftsreisende? Gruppen? Langzeitgäste?
Und jetzt vergleich das wieder mit deinem Inserat.
Sprichst du genau diese Menschen an?
Du musst nicht jeden Gast haben. Du brauchst die Gäste, die zu deiner Unterkunft passen.
Markier in deinen letzten 20 Bewertungen
- Was wird immer wieder gelobt?
- Welche Begriffe benutzen deine Gäste?
- Was überrascht sie positiv?
- Welche Kritik wiederholt sich?
Und jetzt zurück zum Inserat:
Zeigst du eigentlich das, was deine Gäste später am meisten schätzen?
6. Und jetzt brauchst du einen Blick von außen
Du kennst deine Unterkunft zu gut. Irgendwann wirst du betriebsblind.
Gib dein Inserat jemandem, der es noch nie gesehen hat. Frag:
- Was fällt dir zuerst auf?
- Was verstehst du nicht?
- Welches Bild würdest du nach vorne setzen?
- Für wen ist diese Unterkunft?
Und dann: Erklär dich nicht. Hör zu.
Ehrliches Feedback, jeden Monat
Im HostCircle gibt es jeden Monat einen Inserat-Call. Mitglieder bringen ihre Inserate mit und aktive Gastgeber aus der HostCircle Community prüfen gemeinsam Fotos, Texte und Positionierung.
Und genau diese Erfahrung im HostCircle ist Gold wert.
Freunde und Familie sind dafür oft nicht die besten Kritiker. Für sie ist vieles schön, was du machst. Sie kennen dich, sie mögen dich und sie wollen dich nicht verletzen. Genau deshalb bekommst du dort oft kein wirklich neutrales Feedback.
Im HostCircle ist das anders. Dort bekommst du ehrliches und konstruktives Feedback von Gastgebern mit ganz unterschiedlicher Erfahrung. Einer schaut stärker auf Fotos, der nächste auf Positionierung, jemand anderes auf Texte oder die Wirkung auf eine bestimmte Zielgruppe.
Genau diese HostCircle Erfahrung aus vielen Blickwinkeln hilft dir dabei, dein Inserat wirklich zu verbessern.
Nicht nur:
„Oh, schön.“
Sondern:
Was funktioniert? Was fehlt? Was versteht man nicht? Ist die Positionierung klar? Passt der Text zur Zielgruppe?
Wenn du mal beim Inserat-Call dabei sein willst, frag mich gerne, wann der nächste stattfindet. Dann kannst du deine 7 Tage kostenlos im HostCircle nutzen und dein eigenes Inserat mit der Erfahrung der HostCircle Community prüfen lassen.
Wann ist der nächste Inserat-Call?Zum Schluss aber noch mal ganz konkret: dein Inserat, jetzt.
Einmal ehrlich durchgehen
- Sind ganz oben die wichtigsten Bullet Points?
- Ist der kurze Text danach konkret und aussagekräftig?
- Funktionieren deine ersten fünf Bilder?
- Ist dein stärkstes Foto weit vorne?
- Beantwortest du wiederkehrende Gästefragen?
- Erkennt man deine Zielgruppe?
- Nutzt du Erkenntnisse aus deinen Bewertungen?
- Passt deine Ansprache zu deinen tatsächlichen Gästen?
- Würdest du selbst darauf klicken?
Und wenn du dir dafür lieber gleich Verstärkung holst, statt allein durchzugehen:
Lust, deine 7 Tage kostenlos im HostCircle zu nutzen?
HostCircle 7 Tage kostenlos testenHäufige Fragen zum Airbnb Inserat
Was gehört an den Anfang eines Airbnb Inserats?
Die wichtigsten Argumente deiner Unterkunft als kurze Punkte, zum Beispiel Lage, Schlafzimmer, Parkplatz und Self Check-in. Ein „Herzlich willkommen“ verschenkt den wertvollsten Platz.
Welche Fotos sind im Airbnb Inserat am wichtigsten?
Die ersten fünf. Danach sollte dein Gast verstehen, was deine Unterkunft besonders macht.
Wer kann mein Inserat ehrlich prüfen?
Jemand, der es noch nie gesehen hat. Bei &oh ist das der Inserat-Check: Wir schauen dein Inserat mit Gastgeberblick an und sagen dir, wo es Gäste verliert.
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Von Sarah | &oh · Veröffentlicht am 19.08.2026, zuletzt aktualisiert am 19.08.2026
